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Verstopfung bei Babys vorbeugen: Die richtige Ernährung
Verstopfung bei Babys vorbeugen: Ausreichend Schlaf
Verstopfung bei Babys vorbeugen: Bewegung

Verstopfung bei Babys: Tipps zur Vorbeugung

Keine Sorge: Eine Verstopfung bei Babys ist nicht ungewöhnlich und häufig einfach nur auf zu wenig Ballaststoffe oder eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr zurückzuführen. Oft reicht als Auslöser auch schon eine Störung im gewohnten Tagesablauf aus. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie einer Verstopfung bei Babys und Kleinkindern vorbeugen können.

Verstopfung bei Babys vorbeugen: Die richtige Ernährung

Die richtige Ernährung spielt bei Babys und Kleinkindern eine große Rolle für die gesunde Entwicklung. Doch auch wenn Ihr Kind Milchnahrung bekommt oder später die Umstellung auf Brei und feste Nahrung erfolgt, kann es zu Verstopfung kommen.

Spätestens ab der Einführung von Beikost kann es bei Babys und Kleinkindern zu einer Verstopfung kommen. Mit der richtigen Ernährung können Sie einer Verstopfung ganz einfach vorbeugen.

Säuglingsnahrung

Wenn Sie Ihr Baby nicht oder nicht voll stillen, können Sie auf Säuglingsnahrung zurückgreifen. Achten Sie darauf, dass Sie in den ersten Lebensmonaten am besten Pre-Nahrungen, die der Muttermilch sehr ähnlich sind, verwenden. So reduzieren Sie die Gefahr von Verdauungsproblemen. Folgenahrungen („2-Nahrungen“) sind erst geeignet, wenn Ihr Kind bereits Breikost bekommt. Bei der Zubereitung der Flaschennahrung sollten Sie die Herstellerempfehlungen sorgfältig befolgen. Eine zu niedrige oder zu hohe Konzentration wirkt sich nachteilig aus. Zu viel Pulver kann Ihr Baby z. B. dehydrieren, was häufig eine Verstopfung verursacht.

Brei und Beikost

Durch die Einführung der Beikost sollten Sie Ihr Kind etwa ab dem 5. Monat schrittweise an eine abwechslungsreiche Nahrung gewöhnen. Als erste Beikost eignet sich besonders gut ein Gemüse-Kartoffel-Brei mit Fleisch. Anschließend sollte zusätzlich ein Getreide-Milch-Brei und ein Obst-Getreide-Brei eingeführt werden. Äpfel, Aprikosen, Blaubeeren, Trauben, Birnen, Pflaumen und Erdbeeren sind besonders zu empfehlen. Diese ballaststoffhaltigen Lebensmittel sind wichtig für eine gesunde Verdauung und beugen Verstopfung vor. Bei Babys unter einem Jahr sollten Sie aber nicht zu viele Ballaststoffe geben. Glutenhaltige Getreide sollen zunächst nur in kleinen Mengen gegeben werden, um das Risiko der Entstehung einer Unverträglichkeit zu vermindern. Bei akuter Verstopfung reduzieren Sie stopfende Lebensmittel wie Reis und Bananen.

Getränke

Zusätzliche Flüssigkeit wird nach der Einführung von drei Breimahlzeiten pro Tag wichtig für die Verdauung Ihres Kindes. Ab da können Sie Ihrem Säugling als Getränk Wasser oder für Säuglinge geeignete, ungesüßte Tees anbieten. Vor der Fütterung von drei Breien sind Getränke zusätzlich zu Muttermilch oder Säuglingsnahrung nicht erforderlich (Ausnahme: Fieber, Erbrechen, Durchfall oder eben Verstopfung). Trinkmilch sollten Sie erst gegen Ende des ersten Lebensjahres geben, um nachteilige Wirkungen, zum Beispiel auf die Eisenaufnahme, zu vermeiden.

Wenn eine Ernährungsumstellung nicht anschlägt, kann häufig eine sanftes, für Babys und Kleinkinder geeignetes, Abführmittel die richtige Lösung sein. Erfahren Sie mehr darüber, wie MICROLAX® helfen kann unter: Abführmittel: Sanfte Hilfe für Ihr Baby

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Verstopfung bei Babys vorbeugen: Ausreichend Schlaf

Erholsamer Schlaf ist wichtig für den gesamten Organismus Ihres Babys. Unter anderem braucht der kleine Körper die Ruhepause Schlaf für eine ungestörte Nährstoffaufnahme.

Tipps für einen regelmäßigen und ruhigen Schlaf

Die richtige Umgebung

Ein gut gelüftetes, kühles (16-18°C) und dunkles Kinderzimmer ist nachts eine ideale Grundlage fürs Durchschlafen. Außerdem sollte Ihr Baby sein Bett als Ort zum Schlafen kennenlernen, nicht zum Spielen, Essen oder gar als Ort der Strafe. 

Gute-Nacht-Rituale zum EInschlafen

Führen Sie ein Abendritual ein, das jeden Tag gleich abläuft. Bei einem Baby sind das zum Beispiel: füttern und aufstoßen lassen, wickeln, Schlafanzug anziehen, Schlaflied oder Spieluhr oder ein Gute-Nacht-Kuss. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie das Kind immer zur gleichen Zeit, aber wach, ins Bett legen, so dass es langsam einen festen Rhythmus annehmen kann.

Durchschlafen nicht erzwingen

Das Schlafbedürfnis ist altersabhängig und bei jedem Baby sehr unterschiedlich. Säuglinge und Kleinkinder wachen nachts regelmäßig auf, oft sogar mehrmals. Dies geschieht beim Wechsel der Schlafphasen und ist ganz normal. Hier kommt es darauf an, einen Weg zu finden, wie Sie als Eltern damit umgehen, ohne dass Sie durch das nächtliche Aufwachen zu sehr beeinträchtigt werden. Anbei ein paar Tipps dazu:

  • Letzte Mahlzeit immer zur gleichen Zeit geben
  • Regelmäßige Einschlaf- und Aufstehzeiten einhalten
  • Das Baby erst zum Schlafen legen, wenn es müde ist
  • Falls nachts nötig, in gedämpftem Licht und ruhiger Atmosphäre die Windeln wechseln
  • Nicht auf jedes Erwachen sofort reagieren 
  • Kind nicht sofort aus dem Bett nehmen, sondern beruhigende Worte oder Einschlafrituale anwenden
  • Wenn Hunger oder Durst unwahrscheinlich sind, nicht zum Trinken oder Essen animieren – gesunde Säuglinge älter als 6 Monate brauchen i. d. R. nachts keine Mahlzeit

Schlaftabellen helfen hier ein Gefühl für die benötigten Stunden Schlaf pro Nacht und Tag je Altersstufe zu erhalten.

Regelmäßiger Tagesablauf

Achten Sie schon am Tag auf einen geregelten Ablauf. Regelmäßiges Füttern und das Mittagsschläfchen gehören dazu: Lassen Sie Ihr Baby in den ersten vier Lebensmonaten tagsüber ohne Abdunkelung des Raumes schlafen, damit es sich leichter auf den Tag-Nacht-Rhythmus einstellen kann.

Wenn der Mittagsschlaf zu lange wird

In der Regel zwischen 2 1/2 und 3 1/2 Jahren findet bei den meisten Kindern die Umstellung von Mittagsschlaf zu reinem Nachtschlaf statt. Der Zeitpunkt ist sehr individuell. Wenn Sie jedoch merken, dass Ihr Kind zur gewohnten Abendzeit nicht mehr so müde wie sonst ist, ist dies ein Zeichen das Kind langsam vom Mittagsschlaf zu entwöhnen. Das Kind bis zum abendlichen zu Bett gehen wach zu halten ist dabei nicht immer einfach, aber nötig um den neuen Schlafrhythmus anzunehmen.

Massagen

Wenn Ihr Baby aufgrund der Verdauungsprobleme nicht zur Ruhe kommen kann, versuchen Sie es mit leichten Bauchmassagen im Uhrzeigersinn – das beruhigt den unruhigen Magen und Darm. Auch generell sind Berührungen, wie Streicheln oder sanftes Massieren sehr förderlich fürs Einschlafen.

So erkennen Sie, dass Ihr Baby müde ist

Da Kinder bei zunehmender Übermüdung regelrecht überdreht sind, ist es wichtig, sie bei auftretender Müdigkeit rechtzeitig schlafen zu legen. Beobachten Sie Ihr Kind einmal über mehrere Tage, um festzustellen, wann der geeignete Zeitpunkt ist. Hilfreich sind diese Anzeichen:

  • veränderter Gesichtsausdruck, starrer Blick, Stirnrunzeln oder Grimassen ziehen
  • Gähnen, Augen- und Ohrenreiben, Schreien oder Quengeln
  • ruckartige Bewegungen, Ballen der Fäustchen, Steif-Machen
  • reduzierte Aktivität, weniger Bewegungen, Gesicht-Abwenden
  • Saugen, Schnullern oder Daumenlutschen

Wenn Ihr Kind bereits an Verstopfung leidet, helfen oft einfache Hausmittel oder sanfte Abführmittel aus der Apotheke.

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Verstopfung bei Babys vorbeugen: Bewegung

Schon Babys und Kleinkinder haben mit Verstopfungserscheinungen zu kämpfen. Die Ursache für Verdauungsbeschwerden liegt oft in kleinen Dingen, wie mangelnder Bewegung.

Tipps: So fördern Sie die Bewegung Ihres Kindes

Schaffen Sie für Ihr Baby oder Kleinkind Bewegungsanreize: Animieren Sie Ihr Baby zum Krabbeln und bestärken Sie Ihr Kleinkind beim Spielen und Toben. So regen Sie die natürlichen Verdauungsprozesse an, die anschließend zur Entspannung der angestrengten Muskulatur führen.

Keine Babywippe

Legen Sie Ihr Baby nicht zu oft in die Babywippe, sondern besser auf eine feste Unterlage. So kann es sich frei bewegen und abstützen und die erforderliche Muskelkraft entwickeln, die es zur späteren Bewegung braucht!

Krabbeln vor dem Laufen lernen

Krabbeln ist wichtig für das Erlernen von Überkreuzbewegungen (z. B. den rechten Arm und das linke Bein gleichzeitig zu bewegen). Versuchen Sie also keinesfalls vor dem Krabbeln das Laufen zu forcieren, indem Sie Ihr Kind zum Gehen an beiden Händen halten oder es in eine Gehhilfe setzen.

So lernt ihr Baby krabbeln

Mit etwa sieben Monaten können Sie Ihr Baby in die „Startposition“ für das Krabbeln bringen. Ihr Baby muss sich dazu auf Händen und Knien auf dem Boden befinden. Fixieren Sie nun mit der einen Hand die Beinchen im Bereich der Knie auf dem Boden, während Sie mit der anderen Hand unter den Bauch fassen und Ihr Kind auf Ihrer Hand vor- und zurückschaukeln lassen.

Körperbeherrschung und Kraft fördern

Lassen Sie Ihr Kleinkind viel im Freien spielen und gehen Sie oft auf den Spielplatz. Dort kann es klettern, balancieren, schaukeln, rutschen … Das stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern auch die Koordinationsfähigkeit Ihres Kindes.

Wie Sie Ihrem Baby bei Bauchverspannungen helfen können

Da sich der Verdauungsrhythmus Ihres Babys noch in der Entwicklung befindet, ist es ganz natürlich, dass die Verdauung mal mehrere Tage ausbleibt. Kritisch wird es dann, wenn schmerzende Bauchverspannungen hinzukommen. In diesem Fall gehen Sie mit Ihrem Kind sofort zum Kinderarzt. Mit ein paar einfachen Übungen können Sie Ihrem Kind bei vorübergehenden Bauchschmerzen jedoch schnell helfen:

  • Drücken Sie über drei Finger breit unterhalb des Bauchnabels sanft mit den Fingerspitzen. Halten Sie diesen sanften Druck gleichmäßig für drei Minuten.
  • Legen Sie Ihr Baby auf den Rücken und simulieren Sie mit leichten Beinbewegungen nach oben und unten das baby-typische Krabbeln.
  • Massieren Sie mit sanftem Druck den Bauch Ihres Babys im Uhrzeigersinn.

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Hausmittel – Verdauungsprobleme Babys

Hausmittel bei Babys

Lebensmittel wie Obstmus oder Getreidebrei können als Hausmittel genutzt werden, um Verstopfung bei Babys zu lösen. 

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Verstopfung: FAQ

FAQs: Verstopfung

Wann spricht man von Verstopfung? Und wie wendet man MICROLAX® an?