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Verstopfung: was tun, wenn der Darm streikt?
Verstopfung: Ab wann wird es gefährlich?
Was passiert bei verstopfung?
Akute und chronische Verstopfung?
Verstopfung: So funktioniert unser Verdauungssystem
So kommt es zu einer Verstopfung

Verstopfung – was tun, wenn der Darm streikt?

Verstopfung: Was ist das?

Verstopfung, harter Stuhlgang oder auch Obstipation genannt, tritt recht häufig auf, obwohl niemand gerne darüber spricht. Rund 30-50 % der Bevölkerung leidet gelegentlich unter den Symptomen, wobei Frauen und ältere Menschen häufiger betroffen sind. Ärzte sprechen von einer Verstopfung, wenn die Stuhlentleerung seltener als drei Mal pro Woche erfolgt. Neben der ärztlichen Definition hat jeder Mensch sein individuelles Empfinden, was er unter einer Verstopfung versteht. Wenn Sie zum Beispiel täglichen Stuhlgang gewohnt sind, kann bei Ihnen schon nach einem Tag ohne Entleerung ein unangenehmes Verstopfungsgefühl auftreten.

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Verstopfung: Ab wann wird es gefährlich?

In den meisten Fällen ist eine Verstopfung harmlos. Halten die Symptome jedoch länger als zwei Wochen an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Sind Krankheiten als Ursache ausgeschlossen, ist eine Verstopfung ungefährlich – jedoch beeinträchtigt sie wesentlich unser Wohlbefinden. Neben Symptomen wie etwa einem harten, schmerzhaften Stuhlgang, Bauchschmerzen und Blähungen machen uns die psychischen Folgen Probleme: Gefühle von Frustration, Kontrollverlust und Ausweglosigkeit führen nicht selten dazu, dass Betroffene nur noch ungern das Haus verlassen.

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Was passiert bei Verstopfung?

Jeder Mensch hat – bedingt durch Alter und Ernährung – seinen eigenen Verdauungsrhythmus und damit seine eigene Vorstellung von einer "normalen“ Verdauung. Ein regelmäßiger Stuhlgang bis zu dreimal täglich ist für die einen üblich, andere empfinden eine Stuhlentleerung dreimal wöchentlich als normal. Grundsätzlich sollten Sie hier immer auf Ihr persönliches Bauchgefühl und Wohlbefinden hören.

Ärzte sprechen von einer Verstopfung, wenn die Stuhlentleerung seltener als drei Mal pro Woche erfolgt. Unter dem Begriff Verstopfung (Obstipation) werden neben der zu geringen Stuhlfrequenz verschiedene Symptome zusammengefasst:

  • Entleerung nur kleiner Stuhlmengen ("Kaninchenknödel")
  • Harter Stuhl
  • Starkes Pressen bei der Darmentleerung
  • Schmerzhafter Stuhlgang
  • Gefühl der unvollständigen Darmentleerung
  • Blähungen
  • Fröstelgefühl
  • Manchmal Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit

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Akute und chronische Verstopfung

Eine Verstopfung kann, entsprechend ihrem zeitlichen Verlauf, in eine akute und eine chronische Form eingeteilt werden.

Die Symptome einer akuten Verstopfung beginnen im Allgemeinen eher plötzlich und sind von kurzer Dauer. Die häufigsten Ursachen einer akuten Verstopfung (siehe auch Verstopfung: Ursachen & Symptomen) sind Ernährungsumstellungen, Verstopfung auf Reisen, Bettlägerigkeit während einer Krankheit oder nach einer Operation sowie hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren und der Schwangerschaft (siehe auch Verdauungsprobleme in der Schwangerschaft). Auch Kinder und sogar Babys können bereits unter plötzlich auftretender Verstopfung leiden (siehe auch Verdauungsprobrobleme bei Babys und Kleinkindern und Verstopfung bei Kindern).

Von einer chronischen Verstopfung spricht man, wenn die Symptome einer Verstopfung über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten auftreten.

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Verstopfung: So funktioniert unser Verdauungssystem

Der Darm ist eines der wichtigsten Organe für die Verdauung und misst vom Magenausgang bis zum After stolze 6 Meter. Seine enorme Länge ist wichtig, da der Körper der Nahrung auf ihrem Weg lebensnotwendige Nährstoffe sowie Wasser entziehen muss. Der Verdauungsprozess braucht Zeit und sollte möglichst nicht eingeschränkt werden, um eine gesunde Darmflora beizubehalten und die Nährstoffaufnahme nicht zu beeinflussen.

1: Mund und Speiseröhre

Der erste Schritt zur Verdauung findet bereits im Mund statt. Die aufgenommene Nahrung wird mit den Zähnen zerkleinert und mit dem Speichel zu einem Speisebrei durchmischt. Dabei werden die in der Nahrung enthaltenen Kohlenhydrate in kleinere Bestandteile aufgespalten. Nach dem Schlucken gelangt der Speisebrei über die etwa 25-30 cm lange Speiseröhre in den Magen.

2: Verdauung im Magen

Im nächsten Schritt wird die zerkleinerte Nahrung im Magen mit der Magensäure vermengt und so weit zersetzt, dass sie flüssig wird. Eventuell über die Nahrung aufgenommene, schädliche Keime und Bakterien werden dabei von der Magensäure abgetötet. Durch die Freisetzung spezieller Enzyme wird im Magen die Verdauung der Eiweiße eingeleitet.

3: Verdauung im Dünndarm

Im Dünndarm findet die eigentliche Aufnahme der Nahrungsbestandteile statt. Im ersten Teil des 3 bis 4 Meter langen Dünndarms, dem Zwölffingerdarm, werden die lebensnotwendigen Bestandteile des Nahrungsbreis in kleinste Bruchstücke aufgespalten – bis nur noch einzelne Moleküle von ihnen übrig sind. Es entstehen aus den Fetten Fettsäuren, aus den Eiweißstoffen Aminosäuren und aus den Kohlenhydraten Glukose.

Durch die Dünndarmschleimhaut gelangen die Nährstoffe in die Blutbahn und von dort weiter zu den entsprechenden Organen. Der übrig gebliebene Speisebrei enthält jetzt nur noch unverdauliche Bestandteile sowie Flüssigkeit.

4: Verdauung im Dickdarm

Im Dickdarm, in welchem der Nahrungsbrei bis zu 24 Stunden verbleibt, erfolgt der letzte Teil des Verdauungsvorgangs. Dort wird die noch vorhandene lebensnotwendige Flüssigkeit vom Körper aufgenommen und die verbliebenen Elektrolyte werden resorbiert. Um empfindliche Wasserverluste oder Elektrolytverschiebungen zu vermeiden, sollte die vom Körper benötigte Zeit für diesen Prozess nicht verkürzt werden. Der unverdauliche Rest wird als fester Stuhl an den Enddarm weitergegeben.

Zusätzlich zur Wasseraufnahme sorgt der Dickdarm durch lebensnotwendige Bakterien (die Darmflora) dafür, dass der Darm sauber bleibt und eventuelle schädliche Bakterien bekämpft werden. Die Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichtes im Dickdarm bildet die Basis eines gesunden Wohlbefindens.

5: Ausscheiden über den Enddarm

Durch den Entzug von Wasser verkleinert sich im Normalfall das Volumen des Darminhaltes auf etwa 200 ml pro Tag. Der Stuhl wird dann im Rektum solange gespeichert, bis ein ausreichendes Volumen die Wandrezeptoren aktiviert und den Entleerungsreflex auslöst. Im Falle einer Verstopfung wird dem Darminhalt zu viel Flüssigkeit entzogen. Der Stuhl wird zu trocken und verhärtet wodurch eine reguläre Ausscheidung erschwert wird.

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So kommt es zu einer Verstopfung

Ist die Stuhlentleerung zu selten oder unvollständig, wird der im Darm verbleibende Nahrungsbrei durch Wasserentzug immer mehr eingedickt. Je länger sie andauert, desto mehr Wasser wird entzogen und der Stuhlballen im Enddarm verhärtet sich und wird trocken. Dadurch können Völlegefühl, Blähungen und Bauchschmerzen entstehen und die Entleerung kann unter starkem Pressen sehr schmerzhaft werden. In solchen Fällen spricht man dann von Verstopfung oder Obstipation.

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