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Ursachen für Verstopfung
Verstopfung: Symptome
Reizdarm und Verstopfung

Ursachen & Symptome einer Verstopfung

Wenn Sie häufig unter Verstopfung leiden, stehen Sie mit dem Problem nicht alleine da: Insgesamt leiden 13 % der deutschen Bevölkerung mindestens 1 x pro Monat an Verstopfung – das sind 10,8 Millionen Menschen! So verschiedenartig die Ursachen einer Verstopfung auch sind, eines haben die Betroffenen gemeinsam: Wenn eine planbare und schnelle Erleichterung nicht möglich ist, ist der Leidensdruck hoch.

Ursachen für Verstopfung

Die Ursachen für eine Verstopfung sind häufig in einer falschen Ernährung oder fehlender Bewegung begründet. Aber auch Hormonschwankungen, die Einnahme von Medikamenten oder die Reise in ein fremdes Land können eine Verstopfung fördern:

Ernährung

  • Kurzfristige Ernährungsumstellungen (z.B. auf Reisen oder im Rahmen einer Diät)
  • Langfristige ballaststoffarme Ernährung und zu geringe Flüssigkeitsaufnahme

Bewegungsmangel

  • Vorübergehende Bettlägerigkeit, z.B. nach einer Operation
  • Anhaltender Bewegungsmangel

Hormone

  • Hormonschwankungen während der Schwangerschaft (siehe auch Verstopfung Schwangerschaft) oder in den Wechseljahren

Medikamente

  • Regelmäßige Einnahme von Medikamenten (z. B. Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Beruhigungsmittel, Eisenpräparate)

Reisen

  • Zeitverschiebung
  • Stuhlunterdrückung, um den Gang auf fremde Toiletten zu vermeiden
  • Ernährungsumstellungen

Weitere Ursachen für Verstopfung

Weitere Ursachen für Verstopfung können auch Erkrankungen sein: Eine akute Verstopfung liegt z.B. bei einem Darmverschluss vor und ein Reizdarm oder Darmverengungen können die Ursache für eine chronische Verstopfung sein. Dabei muss die Erkrankung selbst nicht primär eine Darmerkrankung sein – auch Parkinson oder eine Schilddrüsenunterfunktion können Verstopfung zur Folge haben.

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Verstopfung: Symptome

Bei Verstopfung können unterschiedliche Symptome auftreten. Dabei unterscheidet man Hauptsymptome und Begleitsymptome. Die Hauptsymptome sind charakterisierend für eine Obstipation, während die Begleitsymptome hingegen auftreten können, aber nicht müssen.

Hauptsymptome

Den ersten Verdacht auf Verstopfung bekommen Betroffene, wenn ihr Stuhlgang härter und seltener als gewohnt ist. Der Toilettengang zeichnet sich durch ein kleineres Stuhlvolumen aus, meist in Form von Klumpen. Zudem muss der Betroffene durch starkes Pressen der Erleichterung nachhelfen. Nach dem Stuhlgang spürt man jedoch keine vollständige Entleerung, sondern nimmt Stuhlreste im Darm wahr.

Begleitsymptome

Verhärterter Stuhl kann die Darmwand beim Abwandern beschädigen und beim Ausscheiden Risse im Bereich des Afters verursachen.  Durch das Pressen können sich Hämorrhoiden vergrößern und hinausstülpen. Auch sind stechende Schmerzen im Analbereich durch das Pressen möglich, da Risse in der Darmschleimhaut entstehen können.

Bei einigen Betroffenen tritt außerdem Flatulenz auf. Während des Verdauungsprozesses entsteht Luft. Diese Luft kann aus zwei Gründen entstehen: zum einen durch Neutralisation der Magensäure und den Abbau von Fettsäuren. Bei diesem Vorgang entsteht Kohlendioxid (CO2). Zum anderen kann der Nahrungsbrei durch Bakterien im Dickdarm bearbeitet werden. Hierbei entstehen beispielsweise Stickstoff oder Methan. Bei einer Verstopfung wird der Weg der Gase nach außen blockiert. Der Betroffene nimmt die Blähung als Blähbauch (Meteorismus) war. Dieser kann Bauchschmerzen verursachen.

Bei starken Blähungen können schlimmstenfalls sogar Atemnot, Schmerzen in der Brust und Schwindelgefühl entstehen. Außerdem sind Appetitlosigkeit oder – je nachdem wo sich die Verstopfung im Verdauungsprozess befindet – Sodbrennen und Übelkeit möglich.

Bei anhaltender Obstipation sollten Sie zur Sicherheit immer Ihren Arzt aufsuchen, um mögliche Erkrankungen auszuschließen.

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Reizdarm und Verstopfung

Der Reizdarm (engl. IBS „Irritable Bowel Syndrome“) gehört zu den häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen. Allein in Deutschland sind rund 5 Millionen Menschen davon betroffen. Jeder fünfte Deutsche leidet über einen längeren Zeitraum unter den typischen Symptomen. Frauen sind doppelt so häufig von IBS betroffen wie Männer.

Zu den häufigsten Symptomen von Reizdarm gehören Durchfall und / oder Verstopfung, krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl und ein Gefühl von unvollständiger Darmentleerung. Bei manchen Betroffenen tritt lediglich eines dieser Symptome auf, es können aber auch mehrere Symptome in Kombination oder im Wechsel auftreten.  Reizdarm-Symptome können unangenehm sein, sind aber in der Regel ungefährlich. Im Falle eines Reizdarms sind die Nerven im Darm besonders empfindlich und reagieren schon auf kleinste Reize. Dadurch passiert der Nahrungsbrei den Verdauungstrakt entweder zu schnell oder zu langsam, so dass entweder akuter Durchfall oder eine akute Verstopfung entsteht. Durch die vermehrte Bildung von Gasen im Darm können zusätzlich Blähungen auftreten.

Behandlung eines Reizdarms

So unterschiedlich, wie die Symptome eines Reizdarms ausfallen können, so unterschiedlich ist auch deren Behandlung. Stellt der Arzt bei Ihnen die Abschlussdiagnose Reizdarm, können Sie an verschiedenen Punkten ansetzen, um Ihre Beschwerden zu lindern.

Umstellung des Lebensstils und der Ernährung:

  • Vermeiden Sie Stress im Alltag.
  • Treiben Sie Sport.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung.
  • Essen sie oft, aber dafür geringere Mengen.

Medikamentöse Behandlung:

  • MICROLAX® löst Verstopfung schnell und planbar: Es wirkt meist schon in 5 bis 20 Minuten. Zumdem erfolgt in der Regel mit nur einem Stuhlgang eine vollständige Entleerung des Enddarms.

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