Verstopfung vorbeugen: Mit geduldiger Sauberkeitserziehung

Verstopfung bei Kleinkindern ist nicht selten und hat häufig seelische Ursachen. Vorübergehende Verstopfung kann insbesondere bei der Umstellung vom Tragen der Windeln zum Gang aufs Töpfchen auftreten. In dieser Zeit ist viel Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt.

Warum kann es zu Verstopfung bei der Sauberkeitserziehung kommen?

Wenn Kinder bei der Umstellung von Windeln aufs Töpfchen oder die Toilette negative Erfahrungen gemacht haben, kommt es häufig zu einem schmerzhaften Teufelskreis. Die Kleinen möchten nicht mehr aufs Töpfchen und halten den Stuhl aktiv zurück. Das hat zur Folge, dass sich immer mehr Stuhl im Darm sammelt und der Stuhl hart wird. Die nächste Stuhlentleerung wird schmerzhaft, so dass die Kinder den Stuhl weiterhin unterdrücken – so kann die Verstopfung chronisch werden. Aus diesem Grund sollten Sie von vornherein darauf achten, dass Ihr Kind nichts Negatives mit dem Gang aufs Töpfchen verbindet.

Sauberkeit lässt sich nicht erzwingen: Tipps für eine erfolgreiche Sauberkeitserziehung

Das Zauberwort bei der Sauberkeitserziehung heißt Geduld, Geduld, Geduld! Drängen Sie Ihr Kind nicht zur Sauberkeit, wenn Sie eigentlich das Gefühl haben, dass es selbst auf die Windeln noch gar nicht verzichten möchte.  Die Blasenkontrolle wird im Alter zwischen dem 2. und 4.Lebensjahr erreicht, die Mastdarmkontrolle dagegen erst im Alter von 3 oder 4 Jahren erworben. Auch wenn Ihr Kind erst später „trocken“ werden möchte, ist das ok. 

Schimpfen Sie nicht
Spielerisch ans Töpfchen gewöhnen
Nutzen Sie ein Zaubertöpfchen

Wenn Ihr Kind bereits an Verstopfung leidet, helfen oft einfache Hausmittel oder sanfte Abführmittel aus der Apotheke. Lesen Sie hierzu das Kapitel Verstopfung beim Kleinkind und Baby: Schnelle und sanfte Lösungen.

Baby