Verstopfung vorbeugen: Die richtige Ernährung für Babys & Kleinkinder

Spätestens ab der Einführung von Beikost kann es bei Babys und Kleinkindern zu einer Verstopfung kommen. Mit der richtigen Ernährung können Sie einer Verstopfung ganz einfach vorbeugen…

Säuglingsnahrung

Wenn Sie Ihr Baby nicht oder nicht voll stillen, können Sie auf Säuglingsnahrung zurückgreifen. Achten Sie darauf, dass Sie in den ersten Lebensmonaten am besten Pre-Nahrungen, die der Muttermilch sehr ähnlich sind, verwenden. So reduzieren Sie die Gefahr von Verdauungsproblemen. Folgenahrungen („2-Nahrungen“) sind erst geeignet, wenn Ihr Kind bereits Breikost bekommt. Bei der Zubereitung der Flaschennahrung sollten Sie die Herstellerempfehlungen sorgfältig befolgen. Eine zu niedrige oder zu hohe Konzentration wirken sich nachteilig aus. Zu viel Pulver kann Ihr Baby z. B. dehydrieren, was häufig eine Verstopfung verursacht.

Brei und Beikost

Durch die Einführung der Beikost sollten Sie Ihr Kind etwa ab dem 7. Monat schrittweise an eine abwechslungsreiche Nahrung gewöhnen. Als erste Beikost eignet sich besonders gut ein Gemüse-Kartoffel-Brei mit Fleisch. Anschließend sollte zusätzlich ein Getreide-Milch-Brei und ein Obst-Getreide-Brei eingeführt werden. Äpfel, Aprikosen, Blaubeeren, Trauben, Birnen, Pflaumen und Erdbeeren sind besonders zu empfehlen. Diese ballaststoffhaltigen Lebensmittel sind wichtig für eine gesunde Verdauung und beugen Verstopfungen vor. Bei Babys unter einem Jahr sollten Sie aber nicht zu viele Ballaststoffe geben. Glutenhaltige Getreide sollen zunächst nur in kleinen Mengen gegeben werden, um das Risiko der Entstehung einer Unverträglichkeit zu vermindern. Bei akuter Verstopfung reduzieren Sie stopfende Lebensmittel wie Reis und Bananen.

Getränke

Zusätzliche Flüssigkeit wird nach der Einführung von drei Breimahlzeiten pro Tag wichtig für die Verdauung Ihres Kinds. Ab da können Sie Ihrem Säugling als Getränk Wasser oder für Säuglinge geeignete, ungesüßte Tees anbieten. Vor der Fütterung von drei Breien sind Getränke zusätzlich zu Muttermilch oder Säuglingsnahrung nicht erforderlich (Ausnahme: Fieber, Erbrechen, Durchfall oder eben Verstopfung). Trinkmilch sollten Sie erst gegen Ende des ersten Lebensjahres geben, um nachteilige Wirkungen, zum Beispiel auf die Eisenaufnahme, zu vermeiden.

Baby isst einen Apfel